Medien Squint Studies

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Menschliche Augenpaare wurden aus 16-mm-Filmen isoliert und - im klassischen Sinne des strukturellen Films - nach Kaderplänen zu Bildabfolgen arrangiert. Dies gilt als Verweis darauf, dass der mediale Blick immer ein konstruiertes Sehen ist. Dem werden zwei sich leicht differenzierende Bilder einer stereoskopischen Aufnahme in gleicher struktureller Montage gegenübergestellt. Beim abwechselnden Schließen des rechten und linken Auges beginnt das Motiv - ein einfacher Ast - zu springen. Die exakten Kaderpläne, die als grafische Partitur auch eine ästhetischen Reiz entwickeln, sind vor dem Bildschirm affichiert und liefern den Bauplan dieser Sehkonstruktionen.

(Quelle: http://w.dasweissehaus.at/exhibition/vorschau-video-of-the-month-im-marz/)

Kategorien: Film und Video

Produktionsland

AT : Österreich

Produktionsjahr

2011

Ton

ohne Ton

Format

5:4

Farbe

Farbe
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