Oh Bondage

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Nur für Sichtungsstationen

In Oh Bondage wird Bondage wie das Versatzstück einer ''Sexualpraktik'' auch wörtlich genommen, aber eben irgendwie falsch. Die Mitspielerinnen fesseln sich gegenseitig. Sie tun das relativ unmotiviert längs eines eher rückläufigen Spannungsbogens, der fast gegen Null tendiert und seinen Höhepunkt immer knapp verpasst. Hier wird inhaltlich extrem abgebauscht. Und gleichzeitig effektmäßig mit drastischen Mitteln aufgebauscht: unterlegte Suspensemusik, eine übertriebene Dramaturgie der Schnitte, Einstellungen mit verzerrten Geräuschen in Zeitlupe, der extrem laute Sound hochhackiger Schuhe, das extrem langsame Baumeln des Fesselseils.

(Quelle: http://www.clevergretel.com/projects/pdf/ePerformer_Kern_S_108_113.pdf)

 

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In ‘Oh bondage’, the term ‘bondage’ is taken literally as an interchangeable prop for ‘sexual practices’, but it is somehow deliberately misunderstood. The performers tie each other up. They do so in a relatively unmotivated manner, in a rather declining tension, moving towards zero or always just missing its climax. This extreme reduction in content is accompanied by an increase in drastic effects such as background suspense music, exaggerated dramaturgy in the editing, shots with distorted sounds in slow motion, the extremely loud sound of high heels, and the extremely slow swinging of the bondage rope.

Source: http://www.clevergretel.com/projects/pdf/ePerformer_Kern_S_108_113.pdf

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KATEGORIEN: FILM UND VIDEO

Produktionsland

AT : Österreich

Produktionsjahr

2004

Ton

Musik, deutscher OT

Format

5:4

Farbe

Farbe

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