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Blick-Wechsel
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Spiluttini, Karla
Primäres Anliegen der Arbeit war eine persönliche Beschäftigung mit dem Thema öffentliche Verkehrsmittel. Öffentliche Verkehrsmittel werden, ebenso wie der Individualverkehr, für Menschen in Bewegung eine immer tragendere Rolle spielen.
Wichtig war, dabei eine Simplifizierung in der Erscheinungsform zu erreichen. Durch die Konzentration auf ein Element - das Licht aus dem Inneren der Waggons - folgt eine Verlagerung der Aufmerksamkeit auf das Wesentliche: die Bewegung, die die U-Bahn vollzieht. Zukunftsvision ist die Erschaffung einer Mobilität, die sich nicht nur auf einer körperlichen, sondern auch auf einer geistigen Ebene manifestiert. Ebenso wie äußere Erscheinungsformen einem steten Wandel unterliegen, sollte es auch Inhalten und Realitäten möglich sein, neue Formen anzunehmen.
Im Video passiert das mittels einer Reise des Inhalts durch verschiedene Wirklichkeitsebenen. Die von der U-Bahn vollzogene Bewegung löst sich aus ihrem Ursprungsmedium, um in eine neue Realität zu treten. Dabei tritt sie stets in die nächst höhere Realitätsstufe, wird immer wirklicher. Der Betrachter kann selbst entscheiden, wie weit er die in der Arbeit vorgeschlagene Reise durch die Wirklichkeiten weiterdenkt, um somit vielleicht die Grenzen der persönlichen Wirklichkeit zu überschreiten.
(Quelle: Wunschströme - Versprechen der Stadt, Universität für angewandte Kunst Wien, Transmediale Kunst, Prof. Brigitte Kowanz, Red.: Doris Grössing-Schima, Wien: Universität für angewandte Kunst, 2006)
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The primary aim of this work was a personal exploration of the topic of public transportation. Public transportation, like private transportation, will play an increasingly important role for people on the move. It was important to achieve a simplification of the visual form. By focusing on a single element - the light emanating from inside the carriages - attention shifts to the essential aspect: the movement of the subway. The vision for the future is the creation of a form of mobility that manifests itself not only on a physical but also on a mental level. Just as outward appearances are subject to constant change, so too should it be possible for contents and realities to assume new forms.
In the video, this takes place through a journey of content across different levels of reality. The movement performed by the subway detaches itself from its original medium to enter a new reality. In doing so, it continually moves to the next higher level of reality, becoming ever more real. The viewer can decide for themselves how far they wish to pursue the journey through the realities suggested in the work, perhaps even transcending the boundaries of their own personal reality.
Source: Wishful Streams – Promises of the City, University of Applied Arts Vienna, Transmedia Art, Prof. Brigitte Kowanz, ed. Doris Grössing-Schima, Vienna: University of Applied Arts, 2006.