Vögel

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Ausgangspunkt für diese Arbeit ist eine kleinformatige Zeichnung, die Rothemann in Süditalien anfertigte. Sie zeigt einige Vögel, die mit roten Bändern im Nirgendwo befestigt sind. Halb gefangen, halb frei blicken sie aus dem weißen Blatt heraus. In lockerer Hängung begleiten weitere, zarte Aquarelle, Rothemanns „Ideen“, wie sie sie nennt, das Vogelblatt. Einige Jahre später entstand eine Fotoarbeit in Schwarz/Weiß, für die Gabriele Rothemann – nun in Wien – einen Wellensittich-Züchter in der Nußdorfer Straße aufsuchte. Sie fotografierte und filmte dessen Vögel, wie sie vereinzelt in alten Holzkäfigen sitzen und von einem Vorsänger-Vogel singen lernen.

Mit der aus der Barock stammenden Tradition habe man eine „perfide, menschliche Struktur“ entwickelt, um den Vögeln das Singen beizubringen. „Man zwingt Wesen in eine nicht natürliche Art, um diese Schönheit zu erreichen“, so Rothemann.

Quelle: https://artinwords.de/gabriele-rothemann-quire/, https://wien.orf.at/v2/news/stories/2829055/

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KATEGORIEN: FILM UND VIDEO

Produktionsland

AT : Österreich

Produktionsjahr

2009

Ton

mit Ton

Format

5:4

Farbe

Schwarz / Weiß

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