Medien WTC / 9.11

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Nur für Sichtungsstationen

Es ist bekannt, dass sich nachtaktive Insekten von nächtlichen Lichtquellen angezogen fühlen und darauf zufliegen. Diese Angezogenheit macht sich die Funktionsweise einer handelsüblichen Fliegenlampe zu Eigen, indem sie genau diese Schwäche des Insekts für sich ausnützt, um sich seiner zu entledigen.
Wenn eine Fliege in die Fliegenlampe fliegt und mit den unter elektrischer Spannung stehenden Drähten in Berührung kommt, ergibt sich eine Art Miniaturexplosion, ähnlich jener, wie sie durch die Anschläge vom 11. September in New York zu Stande kamen, als die Flugzeuge mit dem World Trade Center kollidierten.
Mich beschäftigt der Gedanke, wie das Opfer-, Täterprinzip in Bezug auf das Märtyrerkonzept von Selbstmordattentätern anwendbar ist, die Dualität von Opfer - und Täterverhalten. Eine klare Abgrenzung von - und zueinander (Opfer und Täter) ist nicht, oder nur unzureichend, möglich. Der Film zeigt eine Fliegenlampe, die in einem abgedunkelten Raum aus Glaswänden so platziert ist, dass sich eine Spiegelung des Objekts an der Innenseite der Glaswände ergibt. Durch den Verdoppelungseffekt entsteht der Eindruck zweier Insektenlampen im Raum. 40 lebende Fleischfliegen tragen ihren Teil dazu bei, und alles nimmt seinen tödlichen Lauf.

(Quelle: http://www.katrinhandlbauer.com/projects/index.php?project_id=4)

Kategorien: Film und Video

Produktionsland

AT : Österreich

Produktionsjahr

2007

Ton

mit Ton

Format

5:4

Farbe

Farbe
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