Archive im Dialog

DIVA Station, SCCA - Ljubljana

Mittwoch, 7. Juni 2017, 19 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

DIVA Station ist ein tatsächliches und virtuelles Archiv für slowenische Videokunst, das seit 2005 am SCCA, Center for Contemporary Arts Ljubljana entwickelt wird, um Video- und Medienkunst aufzuarbeiten, zu erforschen und zu dokumentieren. Als Partnerin des Ursula Blickle Video Archivs und durch die Unterstützung von SKICA, dem Slowenischen Kulturinformationszentrum, kann DIVA Station nun erstmals in Wien präsentiert werden. Das von Barbara Borčić zusammengestellte Programm gliedert sich in drei Blöcke und gibt einen Einblick in Produktionen aus drei Jahrzehnten.

Im Anschluss an das Programm findet ein Gespräch mit der Leiterin des Archivs, Barbara Borčić, der Künstlerin Anna Čigon und der Künstlerin und Co-Leiterin der Medienwerkstatt Wien Gerda Lampalzer statt. Moderiert von Claudia Slanar, in engl. Sprache.

BLICKLE ARCHIVE SERIES #22

Sandra Gibson + Luis Recoder

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Sandra Gibson und Luis Recoder gehen in ihrer Praxis meist vom historischen Kinoraum aus, den sie als Verlängerung ihrer Filminstallationen und performativen Studio-Praxis sehen. Die meisten der seit 2000 gemeinsam entstandenen Arbeiten basieren auf der möglichen Erweiterung der theatralen Aufführungsbedingungen des Kinos, seien es der dunkle Raum oder das immersive Licht des Projektors. Sie bezeichnen sich dabei selbst als "ErmöglicherInnen einer erweiterten Idee von Kino, das nicht unbedingt außerhalb der Black Box stattfindet, aber auf jeden Fall innerhalb der Obskurität einer immanenten Dunkelheit." (Gibson + Recoder)

BLICKLE ARCHIVE SERIES #21

Christian Niccoli

Mittwoch, 3. Mai 2017, 18:30 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Christian Niccolis Videoarbeiten sind Miniaturen; minutiös und mit professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern isnzeniert er abstrakte Verdichtungen realer Situationen. Dabei geht es ihm nicht um die Reduktion von komplexen Zusammenhängen auf eine Aussage, sondern um die Zuspitzung von Zuständen und Fragen zu einem Bild, einer Handlung, einer Metapher. Existentiellen Themen wie Einsamkeit, Entfremdung oder die Sinnhaftigkeit von Lebensentwürfen stehen im Zentrum dieser kurzen Analysen, manchmal auch Versuchsanordnungen. „Niccolis Filme, die häufig etwas Absurdes an sich haben, verarbeiten stets autobiografische Erlebnisse des Künstlers und sind daher ebenso Selbstanalyse wie kritische Beobachtung unserer Gesellschaft.“ (Künstlerhaus Bethanien)

Im Anschluss Q&A mit dem Künstler                                                 

Blickle Archive Series #20

Ellen Cantor

Mittwoch, 12. April 2017, 19 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Trotz der unkonventionellen Mischung aus Found-Footage-Versatzstücken ging Ellen Cantor in ihren Videos immer von der eigenen Erfahrung und Determiniertheit ihrer Wünsche und Fantasien durch mediale Repräsentation aus, mit dem gleichzeitigen Begehren, davon auszubrechen. (Synne Genzmer)

Madame Bovary's Revenge, USA 1995, 17 Min.
Barbie London, GB 2001, 16 Min.
Evokation of my Demon Sister, USA 2002, 5 Min.

Anschließend Gespräch über Ellen Cantors filmische Praxis im heutigen Kontext. 

Fragmente aus der Vogelperspektive

Mittwoch, 5. April 2017, 19 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Screening mit anschließender Diskussion

Das Videoscreening Fragmente aus der Vogelperspektive gibt Einblicke in die Vielseitigkeit künstlerischer Auseinandersetzungen von Studierenden der Klasse Fotografie an der Universität für angewandte Kunst Wien. Die individuellen künstlerischen Positionen fangen über ein bewegtes Bild jene Momente ein, an denen eine komplexe Aussage so abstrahiert an einen Punkt gelangt, dass sie einer einzelnen Geste ähnlich für sich selbst steht. Eine Verdichtung, eine Verknappung, eine Reduktion auf das Wesentliche findet statt.

(Judith Pichlmüller)

Kurzfilmtage Oberhausen on Tour

Award Winners 2016

Mittwoch, 22. März 2017, 19 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Gesamtlänge 87 Min., OF mit englischen UT

Mehr als ein Überblick versammelt dieses Programm doch alle Preisträgerinnen und Preisträger der Kurzfilmtage des letzten Jahres. Die Zusammenstellung reicht vom bunt-chaotischen Musikvideo All Day von Andreas Hofstetter bis zu Lav Diaz' in sinisterem Schwarz-weiß gehaltenem The day before the end, der mit alltäglichen Beobachtungen das Heraufziehen eines metaphorisch wie tatsächlich schlimmen Sturms auf den Philippinen beschreibt.

Mit Filmen von Sara Drath, Andreas Hofstetter, Hayoun Kwon, Louise Botkay, Lav Diaz, Vika Kirchenbauer und Louise Carrin.

BLICKLE ARCHIVE SERIES #19

F.W.A.C. feat. Songül Boyraz

Mittwoch, 1. März 2017, 19:30 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Programm mit mehreren, kürzeren Arbeiten

In ihren Videoarbeiten verhandelt Songül Boyraz gesellschaftskritische Themen - meist mit Fokus auf die kulturellen und politischen Bedingungen für Menschen mit Migrationshintergrund in Wien. Die alpenländische Tradition des Schuplattelns oder auch die offizielle Staatsbürgerschaftsfeier im Wiener Rathaus geben Anlass zur Reflexion über Stereotype, In- und Exklusion.

Anschließend Q&A mit der Künstlerin.

Blickle Archive Series #18

F.W.A.C. feat. Marina Faust

Mittwoch, 25. Jänner 2017, 19 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Programm mit mehreren, kürzeren Arbeiten aus den Jahren 1996 - 2006, Gesamtlänge ca. 60 min. Dazwischen Q&A mit der Künstlerin.

Franz Wests ARTISTCLUB ist hier ein Vorwand, um gemeinsam darüber zu reflektieren, was es heißt, künstlerisch mit Video zu arbeiten, welche Sprache(n) das Medium zulässt und welche Codes und Blickweisen es jedes Mal aufs Neue zu durchbrechen gilt.

ACHTUNG: Screening Songül Boyraz wird krankheitshalber auf 1. März verschoben!!

Blickle Archive Series #16

Distruktur (Melissa Dullius, Gustavo Jahn)
Muito Romantico (D/BR 2016), 72 min, OmeU, Österreich-Premiere!
Vorfilm: Fotokino (D/BR 2012), 3 min

Sonntag, 8. Jänner 2017, 15:30 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

„Melissa und Gustavos Abenteuer beginnt inmitten des Atlantischen Ozeans, an Bord eines roten Containerschiffs. Das Schiff bringt sie von Brasilien nach Berlin, eine Stadt in ständiger Bewegung, in der das Alte unablässig durch Neues ersetzt wird. Das Paar findet ein Zuhause und verwandelt es ins Zentrum ihres persönlichen Universums. Während die Zeit vergeht und die Jahreszeiten wechseln, verwischt die Grenze zwischen Leben und Kino zusehends. (…) Melissa Dullius und Gustavo Jahn schöpfen aus Autobiografischem und Fantastischem, und knüpfen ihre Berliner Erfahrungen zu einem farbenprächtigen Gewebe aus Erinnerungen, Begegnungen und Träumen.“ (Berlinale, 2016)
Danach Q&A mit Distruktur.

Blickle Archive Series #15

Skip Arnold
I'm the subject. I'm the object

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 19 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Der in Los Angeles lebende Künstler Skip Arnold macht seit den 1980er-Jahren extreme Performances, die das Verhältnis zwischen Körper, Raum und zeitlicher Dauer erforschen. Immer geht es jedoch um die Möglichkeiten der Medien Film und Video, diese zu rahmen, zu präsentieren und schließlich zum weiteren Parameter der Aktion zu werden.

Skip Arnold wird persönlich anwesend sein und in die einzelnen Screening-Blöcke einführen, dazwischen wird er über seine Arbeiten im Kontext der Performance- und Video-Szene in Los Angeles sprechen.

Blickle Archive Series #14

Angela Christlieb, Whatever Happened to Gelitin, AT 2016, 82 min.

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 19 Uhr, Blickle Kino im 21er Haus

Das Künstlerkollektiv Gelitin ist bekannt für ausufernd-theatralische, im besten Sinne kindische Performances. Angela Christliebs dicht montierter Dokumentarfilm, aufbereitet mit reichem Archivmaterial und unterlegt mit einem intensiven Soundtrack, nähert sich der Gruppe mit dem Kunstgriff einer Spekulation über ein verschwundenes Mitglied an.

Im Anschluss: Angela Christlieb und Salvatore Viviano im Gespräch mit Claudia Slanar.

Feiern Sie mit uns 5 Jahre 21er Haus!

Im Rahmen der 5 Jahresfeier des 21er Haus präsentiert das Ursula Blickle Video Archiv Videos aus seinem Bestand im Blickle Kino. Zum Thema Wahrnehmung und urbaner Raum werden ausgewählte Arbeiten von Hubert Blanz, Axel Stockburger, Jutta Strohmaier, Maia Gusberti, Marianne Maderna und Annja Krautgasser gezeigt.

Samstag, 12. November 2016 | 10 bis 18 Uhr
Eintritt und Programm kostenlos

Das gesamte Programm finden Sie hier:
http://www.21erhaus.at/open_house

Blickle Archive Series Herbst/Winterprogramm!

Die kommende Herbst/Wintersaison steht im Blickle Kino unter dem Zeichen der Performance oder vielmehr des „Danach“. Wie wird ein ursprünglich als ephemer gedachtes Ereignis dokumentiert? Warum werden reale Ereignisse wie Performances von Künstlerinnen und Künstlern re-inszeniert? Was ist der Unterschied zwischen Wiederholung und Wiederaufführung? Mehr Info dazu in Kürze bzw. alle Termine bereits auf unserem Blog!

Videostill: Stefanie Seibold, What you see is what you get, 2005

Blickle Archive Series präsentiert Golden Pixel Cooperative, Teil II

"Bleiben wir realistisch" am 25.5. / 19h mit Billy Roisz

Im zweiten Teil der von Golden Pixel Cooperative kuratierten und an verschiedenen Orten in Wien präsentierten Veranstaltungsreihe Bleiben wir realistisch geht es diesmal um Billy Roisz‘ Video- und Soundarbeiten. Sie entwickelt sie anhand realer und fiktionaler Räume entlang des Körperhaften von elektromagnetischen, audiovisuellen Signalen und Codes. Ihre Filme bewegen sich dabei zwischen den abstrakten und konkreten Interaktionen wie Projektionen der Betrachtenden, der Bilder und Töne: das Medium als Aussage. (Golden Pixel Coop.)
Billy Roisz wird ihre Arbeiten selbst vorstellen und im Anschluss an das Q&A ein 15-minütiges Live-Set spielen.

Blickle Archive Series im April

Borjana Ventzislavova - 13. April.

Johanna und Helmut Kandl - 20. April.

 Watch out for details!

 

 

Videostill: Borjana Ventzislavova, Es fehlt ihm die Gesundheit, 2013

Vom Bildermachen - Arbeiten von der HFBK Hamburg, 3. und 7. Februar, Blickle Archive Series

In der Blickle Archive Series werden monatlich neue Arbeiten von Künstler und Künstlerinnen des Archivs präsentiert oder Filme und Videos vorgestellt, die formale Fragestellungen mit einer medienspezifischen Reflexion verbinden und nach der Vorstellung ins Archiv eingehen. Diese Woche, Mittwoch und Sonntag, präsentieren Filmemacherinnen und Filmemacher, die an der Hochschule für bildenen Künste in Hamburg studiert haben, eine Auswahl ihrer Arbeiten. Mehr dazu im Programmteil hier: http://www.21erhaus.at/jart/prj3/belvedere/main.jart?rel=21erhaus_de&con...

Welcome

Nach der Erweiterung der Kapazitäten durch eine Neuaufstellung der Datenbank freut sich das Team des Ursula Blickle Video Archivs hiermit die neue Website vorzustellen. Der Informationsgehalt eines Recherchearchivs wird dadurch mit der Benutzerfreundlichkeit einer Web-TV Plattform verbunden. Damit tragen wir den radikalen Umwälzungen im Bereich Rezeptions- wie Distributionsformen von Film und Video Rechnung, die sich nicht zuletzt durch Videoplattformen und Web-TV-Kanäle wie Youtube oder Vimeo ergeben haben. Diese neue Oberfläche dient aber auch dazu, die Vermittlung des Archivs zu fördern und neue Formate zu finden: Zusätzlich zu den regelmäßigen Screenings im Blickle Kino des 21er Hauses ist es nun möglich, Programme im Netz zu kuratieren. In unserem Blog weisen wir auf Veranstaltungen hin und kommunizieren Aktivitäten von Künstler_innen des Archivs. Da wir ständig am Update der Information zu Videos wie Personen arbeiten, möchten wir Sie herzlich einladen, uns bei diesem Prozess zu helfen und verfügbare Texte, Kurzbeschreibungen oder Pressemeldungen zu senden.

Rückblick Karin Ferrari 13.1. 2016

Zur Jänner-Vorstellung im Rahmen der Blickle Archive Series konnten wir Karin Ferrari im Blickle Kino begrüssen. Ihre Video-Trilogie DECODING (THE WHOLE TRUTH) stand am Programm und beim anschließenden Q&A entspann sich eine lebhafte Diskussion zu Aneignungsmechanismen, Zielpublikum und den Vermittlungsmöglichkeiten von zeitgenössischer Videokunst. Karin Ferrari analysiert popkulturelle Zeichen und Symbole in verschiedenen Medien, darunter "konventionelle" wie Zeichnung oder Druckgrafik, aber auch so ungewöhnliche wie Teletext. Dazu mehr an dieser Stelle https://www.youtube.com/watch?v=LLMG3cqZ5-M

 

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